Wasserdichtigkeit von bürstenlosen Motoren

Wenn Sie es schon einmal versucht haben, wissen Sie wahrscheinlich, dass ein normaler bürstenloser Motor aus einem Modellflugzeug unter Wasser funktionieren kann. Aber wenn Sie ihn in etwas wie salzigem Meerwasser testen, werden Sie schnell feststellen, dass diese Motoren nicht für solche rauen Bedingungen ausgelegt sind. Die Hauptprobleme sind:

  • Korrosion und Rost
  • Elektrische Kurzschlüsse
  • Verschleiß durch Partikel im Wasser

Um einen kostengünstigen und zuverlässigen Unterwassermotor zu bauen, müssen wir diese Probleme angehen. Hier erfahren Sie, wie:

1. Vermeidung elektrischer Kurzschlüsse

Dies ist das am einfachsten zu behebende Problem. Die Drähte im Motor sind mit Emaille beschichtet, so dass sie nur dann einen Kurzschluss verursachen, wenn sie beschädigt werden. Die einzigen freiliegenden Teile sind die drei Lötstellen, an denen die Drähte angeschlossen sind.

Lösung:

Bedecken Sie die Lötstellen mit Harz und lassen Sie es trocknen. Dies ist eine einfache und effektive Methode, um Kurzschlüsse zu verhindern.

Bei Motoren ohne Lötpads umwickeln Sie die Verbindungen mit Schrumpfschlauch. Sie können auch Heißkleber hinzufügen, bevor Sie den Schlauch für zusätzlichen Schutz schrumpfen.

2. Umgang mit Korrosion

Korrosion ist das schwierigste Problem. Salzwasser kann die Motorteile zersetzen, was zum Ausfall führen kann.

Motorgehäuse:

Die meisten Motorgehäuse sind beschichtet oder plattiert, um Korrosion zu widerstehen. Die Verwendung von Materialien wie Edelstahl oder eloxiertem Aluminium hilft ebenfalls.

Wenn Sie wirklich alles geben wollen, ist Titan die beste Wahl, da es überhaupt nicht korrodiert.

Lager:

Lager sind besonders anfällig für Korrosion, die Geräusche, Vibrationen und sogar die Demontage des Motors zur Wartung erschweren kann.

Lösungen:

Verwenden Sie Edelstahl- oder Keramiklager. Keramiklager sind großartig, weil sie nicht korrodieren und sich sogar selbst schmieren können.

Eine weitere Option sind Hochleistungs-Kunststofflager, die jedoch möglicherweise keine hohen Geschwindigkeiten gut vertragen.

Wenn Sie handwerklich begabt sind, können Sie eine Kupferbuchse verwenden, die jedoch beim Betrieb in der Luft laut sein kann.

Motorkern:

Der innere Teil des Motorkerns (aus Siliziumstahlblechen) ist normalerweise mit Isolierharz beschichtet, der äußere Teil jedoch nicht, da er präzise passen muss.

Um den äußeren Teil zu schützen, müssen Sie ihn mit etwas wie Schmiermittel oder einer wasserdichten Beschichtung behandeln. Regelmäßige Wartung ist entscheidend, um ihn in gutem Zustand zu halten.

Spulen:

Die Spulen sind das Herzstück des Motors, und wenn ihre Emaille-Beschichtung beschädigt wird, ist der Motor so gut wie kaputt.

Schutzmethoden:

Sie können die Spulen mit Harz, Klebstoff oder Sprühfarbe (wie die weiße Beschichtung im Bild) beschichten.

Transparentes Harz funktioniert ebenfalls gut, wie im Bild gezeigt.

3. Vermeidung von Verschleiß

Unterwasserpartikel wie Sand oder Schmutz können in den Motor gelangen und mit der Zeit Schäden verursachen. Um dies zu vermeiden:

Stellen Sie sicher, dass alle Öffnungen ordnungsgemäß abgedichtet sind.

Verwenden Sie Lager oder Buchsen, die Schmutz standhalten können, ohne zu versagen.

Zusammenfassung

Um einen bürstenlosen Motor zuverlässig unter Wasser zu betreiben:

Kurzschlüsse verhindern: Lötstellen mit Harz oder Schrumpfschlauch abdecken.

Korrosion bekämpfen: Korrosionsbeständige Materialien für das Gehäuse verwenden, auf Edelstahl- oder Keramiklager umrüsten und die Spulen mit Harz oder Farbe schützen.

Verschleiß reduzieren: Den Motor abdichten, um das Eindringen von Partikeln zu verhindern, und langlebige Lager verwenden.

Mit diesen Schritten können Sie einen normalen bürstenlosen Motor in eine kostengünstige, zuverlässige Lösung für den Unterwasserantrieb verwandeln!

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